Agni Yoga, § 369

Zum letzten Mal werde Ich über Gereiztheit sprechen. Erkennet ihren Schaden – nicht nur persönlich, sondern auch für den Raum. Dieser hinter einem Lächeln der Höflichkeit verborgene Wurm hört nicht auf, die Aura zu zerfressen. Sein Schaden unterwühlt alle Werke. Um des Schaffens willen, seid von der Schädlichkeit der Gereiztheit überzeugt! Wenn sie wie ein Blutgerinnsel das Ohr verschließt, kann ein Mensch dann hören? Wenn das Auge getrübt ist, kann der Mensch dann sehen? Wenn das Bewusstsein verdunkelt ist, wo bleibt dann die Errungenschaft? Doch man muss das Feuer wie einen Schatz hüten. Der Phosphor der Nerven wird wie ein Lampendocht verzehrt; und ist die Lampe ohne ihn denn brauchbar? Man könnte Ozonöl hinzufügen, aber ohne Docht werden die Nerven das Feuer nicht entzünden. Das Symbol des Feuers erinnert an die heiligste Substanz, die mit so viel Mühe angesammelt, aber unverzüglich vertilgt wird. Wie können wir beim Fotografieren der physischen Ausstrahlungen Ergebnisse erwarten, wenn wir uns anschicken, in die Finsternis zu tauchen? Warnt die Freunde unermüdlich.

‹ § 368 · Inhaltsverzeichnis · § 370 ›