Mahavan und Chotavan sind die charakteristischsten Rhythmen des Feuers. Über diese Rhythmen verfügend, kann man sich dem Element Feuer leicht nähern. Das ist keine gewaltsame Beschwörung, sondern nur das bewusste Eintreten in die Sphäre, deren Bedeutung ihr als wesentlich erachtet. Man muss Rhythmen verstehen, denn wie verwandeln wir sonst Überzeugung in Taten? Selbst der halbtote Sand ordnet sich bei Vibration zu besonderen Mustern. In welch höherem Maß wird der Mensch vom Rhythmus beeinflusst! Nicht Zauberei, sondern Wissen wird dem Menschen den Weg zur Umgestaltung weisen – ein unaufschiebbarer Weg, denn so wurde die Menschheit in den letzten Tagen von Atlantis aufgerufen. Doch es ist nicht richtig, zu denken, dass, wenn das Heute vorbei ist, das Morgen auch vorbeigehen wird. Jede Stunde kann eine Umgestaltung der Welterneuerung sein. Denkt darüber nach, wie ihr die Lehre in euer Leben leichter aufnehmen könnt. Selbst sehr beschäftigte Leute können jeden Tag eine Stunde der Annäherung an die Lehre widmen. Wir dürfen nicht meinen, keinen Augenblick Zeit für das Wesentlichste zu haben, dafür, wofür wir leben. Wir nehmen auch täglich Nahrung zu uns, ohne sie halten wir den Tag für erbärmlich. Doch unser Geist erhält auch Nahrung durch Gedanken, und ohne sie ist der Tag sogar verbrecherisch. Idealisieren wir unsere Gedanken und denken wir an Yoga als Grundlage wie an das tägliche Brot. Gewalt ist nicht nötig, denn die Lehre kann durch Bändigung alles Störenden anziehen.