Agni Yoga, § 351

Ihr wisst, wie Wir die Astralwelt betrachten. Ihr wisst, in welchem Maß sich dieser Zustand im Evolutionsprozess ändern muss. Obwohl Wir auf die Unvollkommenheit der Astralwelt hinweisen, können Wir sie nicht verwerfen; denn nichts Vorhandenes kann verworfen werden. So muss man das Wissen nicht nach persönlichem Wunsch aufbauen, sondern nach absoluter Bedeutung. Die Menschen sollten nicht nur von der Astralwelt wissen, sondern sie auch näher an die Grenzen des Sichtbaren bringen. So mag man Unser Experiment der Verdichtung des Astralen auslegen. Wenn ihr über die wahrnehmbaren Manifestationen der Astralwelt leset, so mögen sie euch bislang ungewöhnlich erschienen sein. Doch damit zeigt ihr Unvollkommenheit des Denkens, wenn ihr das leugnet, was untrennbar nahe ist. Es ist nützlicher, anzuerkennen und den Standpunkt der Betrachtung einzunehmen. Wie könnten wir für Verbesserung der Lebensbedingungen kämpfen, wenn wir diese nicht beachten! Ihr könnt den sich Nahenden sagen, wie die Verdichtung des Astralen das Leben beeinflussen wird, auch könnt ihr Näheres über das Experiment des Ortswechsels und der verschiedenen Körper mitteilen. Man möge darauf hinweisen, dass ein Experiment, das auf chemischen Gesetzen beruht, nicht als übernatürlich bezeichnet werden kann. Allerdings kann das mit uraltem Staub bedeckte Bewusstsein die Wirklichkeit nicht sofort erfassen. Wenn Ich daher über Geduld spreche, so ist es notwendig, sie als Leben selbst zu verstehen. Wer würde einen Gast in den Regen zurückweisen? Doch dem Ansturm der Elemente ausgesetzt zu sein, währt nicht, man muss nur die Zeit so klug wie möglich nutzen. Außerdem ist es notwendig, zu verstehen, dass der räumliche Gedanke sich jetzt in Richtung Vereinigung der Sphären spannt und menschlicher Gedanke auf diesem Pfad der Bewusstseinserweiterung wandelt.

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