Agni Yoga, § 34

Streben während des Wachstums des Bewusstseins hat genau das Zentrum des Sonnengeflechts zum Brennpunkt. Sollte das Streben seine ihm angemessene Grenze überschreiten, dann ist der sogenannte feurige Tod unvermeidlich. Ein unentwickeltes Bewusstsein kann die Wirkungen des Strebens ertragen, aber der weitere Aufstieg erfordert, dass der Schatz zeitweise in einem sicheren Schrein verwahrt wird. Jeder Gedanke bewirkt eine Ablagerung in den Nervenkanälen. Je vollkommener das Streben, umso phosphorhaltiger sind die Ablagerungen. Dann ist der einzige Ort, der für jenen Brennstoff ausreichenden Schutz gewährt, das Sonnengeflecht, das die Ablagerungen allmählich aus den Hilfskanälen aufsaugt. Manchmal kann solch ein Aufsaugen so heftig sein, dass es strahlenartige schmerzhafte Empfindungen verursacht. Dann muss der Lehrer einen kühlenden Strahl anwenden, der hilft, die Ablagerungen von den Gliedmaßen zum Zentrum zu leiten. All dies ist ein Prozess des Wachstums des Bewusstseins. In dreijährigen Stufen kann man die Verfeinerung der Aufnahmefähigkeit verfolgen. Dieser Zustand erfordert die Bewahrung des Schreins für die nächste günstige Abgabe. Lasst uns das Lebensgesetz hüten, das auf der Leiter der Schönheit und der Freude emporführt.

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