Agni Yoga, § 338

‘Stunden des Glücks.’ So bezeichnen Wir jene Entwicklungsstufe des Bewusstseins, wenn sich Unseren Leuten, ohne sich vom Leben abzuwenden, die Gelegenheit bietet, mit Uns in Unserer Stätte zusammenzutreffen. Doch warum hat keiner diese Auserwählten von dieser Möglichkeit sofort Gebrauch gemacht? Während die Bewusstseinserweiterung die Tore zu Uns darstellt, gebietet dasselbe Bewusstsein, Unsere Werke in der Stunde der Not nicht im Stich zu lassen. Selbstaufopferung entspringt dem Bewusstsein, und die Verteidigung Unseres Hauses glüht wie ein Stein der Rettung. Bewusstseinsentwicklung ermöglicht ein Verstehen der Wechselbeziehung der Lebensgesetze und gewährt dem Bewusstsein der Mitarbeiter Hilfe. Doch Unsere Sorge besteht darin, dass sich Unsere Auserwählten, sogar physisch, nicht zu weit von Unseren Bergen entfernen. Man sollte begreifen, dass nicht Mangel an Hingabe Unsere Brüder zeitweilig von Unserer Wohnstätte fernhält. Im Gegenteil, gerade ihre Hingabe leitet sie, ihre Annehmlichkeit und ihre Freude zurückzustellen. Man sollte bedenken, dass es unsagbar wenige entwickelte Bewusstseine gibt. Deshalb pflegt jedes Bewusstsein, auch das mit zahlreichen Fehlern. Ein Gleichmaß an Mängeln und Tugenden gehört zu einem aufsteigenden Bewusstsein. Bedenket, dass Unsere Werke nicht immer der Hilfe bedürfen. Ein Sämann streut seine Handvoll aus und antwortet auf den Ruf des Meisters: ‘Ich komme, Herrscher! – Kalagya!’

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