Agni Yoga, § 308

Jeder Verbrecher fürchtet sich, an den Tatort des Verbrechens zurückzukehren. Die Menschen erkennen, dass ihr Verhalten in der Astralwelt der Würde des Geistes widerspricht. Daher ihre schreckliche Furcht vor den Toren der astralen Welt. Sie versuchen auch, jeden Gedanken des Hinübergehens zu vermeiden, hoffend, dass Unwissende keine Verantwortung trifft. Doch über Wissen verfügend, kann sich dieses Hinübergehen nicht schwieriger gestalten als der Aufstieg auf den Sprossen einer Leiter. Alt ist das Symbol direkten Aufstiegs. Was kann außer den Ansammlungen des Bewusstseins diesen Aufstieg fördern? Dasselbe Feuer. Dieses Element verwandelt den Weg. Das Feuer der Körper verbindet sich mit dem Feuer des Raumes und wird durch dieses genährt. Die Erscheinungen von psychischer Energie beruhen auf Feuer. Alle Phänomene werden durch Feuer hervorgerufen, und Feuer erleuchtet alle Eingänge. Gewiss, für Menschen des feurigen Elementes ist es nicht leicht, im Körper zu leben. Doch erwählt gerade diese als Mitarbeiter, denn sie hegen keinen Verrat. Gefahr wird sie nicht in Verwirrung bringen. Sie kennen die Pflicht, und die Bekundung von Streben steigt wie eine Flamme empor. Wer könnte leichter über die von den Schultern ausgehenden Strahlen verfügen? Wem steht schöpferische Tätigkeit näher, wenn nicht jenen des Feuers, des allesdurchdringenden? Es fällt den Menschen schwer, die Zeichen dieses Elementes zu verstehen. Erde, Wasser, Luft – sind offensichtlich. Dass Feuer jedoch Wasser durchdringt, mag als ein Scherz erscheinen. Man muss das Durchdringen des Feuers verstehen. Anders wird man die Feurigen Tore nicht durchschreiten.

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