Agni Yoga, § 306

Der Atem der MUTTER DER WELT, die lasttragenden Riesen und die Erlöser, die den Kelch angenommen haben – diese drei Bildnisse entstanden nach einem Gesetz. Die Anhäufung von psychischer Energie des Raumes schafft Explosionen in Teilen des Planeten. Die Organismen, die mit dem Atem der Großen Mutter in Einklang sind, erklingen als Antwort auf die Explosionen der Raumkörper. Kann solch ein Erbeben von Nutzen sein? Es ist genauso, als wenn für die Ausführung einer herrlichen Schöpfung genau abgestimmte Instrumente gewählt werden. Gewiss, wenn es nur wenige solcher Instrumente gibt, liegt der Druck der Ströme auf diesen wenigen. Obwohl es sich erübrigt, es zu beweisen, ist es trotzdem besser, die Last der Welt auf sich zu nehmen, als vom Lebensstrom getrennt zu sein. Wenn Ich von Vorsicht spreche, bestätige Ich gleichzeitig die durch das gereifte Bewusstsein gefestigte Furchtlosigkeit. Mangelt es einem an Mut, kann man nicht aufbauen. Ohne schöpferische Tätigkeit kann man sich dem Kelch nicht nähern. Nur die Flamme über dem Kelch erleuchtet den Gipfel des Bogens. Daher sind für Uns die Erlöser nicht hinter goldenen Gewändern verborgen.

‹ § 305 · Inhaltsverzeichnis · § 307 ›