Die Lehre setzt nicht nur ein offenes Bewusstsein voraus, sondern auch den Wunsch, sich durch stufenweise Anwendung zu festigen. Man kann sich kaum vorstellen, dass ein durch Herkömmlichkeiten abgelenkter Geist die Lehre annehmen könnte. Fernstehende Menschen übersehen die Nützlichkeit des Buches. Solche Leute werden nicht benötigt, selbst wenn sie neugierig sind. Sie werden sagen: ‘Was kann man mit verstreuten Körnern anfangen?’ Sie werden es sogar nicht zugeben, dass es außer ihrem eigenen System noch ein anderes geben könnte. Man macht die Rechnung des Werkes nur auf eine Art, doch das Denken hängt auch von äußeren Lebensbedingungen ab. Vergleicht die Denkart in einer Stadt, einem Dorf, auf Reisen und beim Fliegen. Die Ursachen und Methoden werden ganz verschieden sein. Nur der kann die Lehre des Agni Yoga verstehen und anwenden, der mit den Lehren des Lebens in Berührung kam und die Notwendigkeit fühlt, sein Dasein zu verschönern und aufs neue zu erkennen. Die Wolken des Zweifels bedrücken den nicht, der versucht, durch einen Ausweg aus dem Labyrinth hinauszugelangen! Der Befehl der Notwendigkeit flößt einem Findigkeit ein, und das Urteil über ein unbegreifliches System stört einen nicht. Wenn unerklärliche Schmerzen die Aufmerksamkeit auf sich lenken, wird selbst ein unfreies Bewusstsein an Agni Yoga denken. Bemüht euch vor allem nicht, jene persönlich zu treffen, welche die Lehre angenommen haben. Die Wege der Not sind unerwartet; macht die Lehre nicht zu leicht zugänglich. Zu leichter Erwerb schafft Geringschätzung. Man kann Unwissenheit dulden, doch Geringschätzung ist unzulässig. Ein gewisses Maß an Suchen wird nie schaden.