Gleichen die Helden des Altertums heutigen Helden? Brauchten die Helden des Altertums einen unerschöpflichen Vorrat an Begeisterung? Ihre Heldentaten waren kurz und bündig, ein Geistesblitz genügte und sie waren mit Energie erfüllt. Heute erfordert eine Heldentat Ausdauer bis zur völligen Erschöpfung der irdischen Kräfte – eine unerschütterliche Energieanspannung. Ein schwerer Schlag oder ein ernster Ruf entsprangen einem einzigen Blitz, dagegen erfordern Ausdauer und Unermüdlichkeit eine Reihe von Strömen. Heutzutage ein Held zu sein bedeutet auch, von keiner Seite her Mitarbeit erwarten zu können. Sein Ausruf ‘Ich kann das Schlachtfeld nicht verlassen’, gibt ihm neue Kraft. Wir senden Ströme in Übereinstimmung mit seiner Standhaftigkeit das Schlachtfeld nicht zu verlassen. Wir wissen, wie schwer es ist, Licht in die Finsternis zu bringen, denn dieses Licht wird von anderen gesehen, vom Lichtträger selbst jedoch nicht. Außerdem können Schlafende Licht nicht vertragen. Beobachtet jene, die zum Schlafen keine Finsternis benötigen. Ihr Geistesfeuer vernichtet Finsternis. An ihren persönlichen Gewohnheiten werdet ihr diese Kämpfer erkennen. Wenn sie ihren Blick in der erschaudernden, undurchdringlichen Finsternis umherschweifen lassen, so sagen Wir dazu ‘Der Raum lauscht ihnen.’ Ein Säender zählt die ausgestreuten Saatkörner nicht, er ist ja nicht der Erntende. Wer hat mehr Freude an der Arbeit? Der Säende und nicht der gebeugte Erntende! Mit seiner rechten Hand streut ein Sämann die Samen weit aus. Der Wind fegt viele Körner hinweg, ein Sämann singt dennoch, denn er wird das unbestellte Feld bestellt verlassen. Ihm ist es einerlei, welcher Schnitter seine Ernte einbringen wird und wer die neuen Samenkörner speichern wird. Das Säen wird dem zuverlässigsten Arbeiter anvertraut. Das Feld ist groß, eine erfahrene Hand ermüdet jedoch nicht. Uns wurde gesagt: ‘ERSCHAFFET HELDEN.’