Vom Gesegneten wird folgendes berichtet: ‘Einst besuchte der Gesegnete den Herrscher von Rajagriha. Der Herrscher lenkte Dessen Aufmerksamkeit auf die Unbeflecktheit seines Empfangsraumes. Doch der Gesegnete antwortete: ‘Zeige lieber die Reinheit deines Schlafraumes, deines Bades und deines Herdes. Der Empfangsraum wurde von vielen Unwürdigen befleckt, aber dort, wo dein Bewusstsein sich entfaltet, möge es fleckenlos sein.’ Und weiter sagte der Gesegnete: ‘Unterscheide zwischen jenen, die verstehen und jenen, die zustimmen. Wer die Lehre versteht, der wird nicht säumen, sie im Leben anzuwenden. Wer zustimmt, der wird mit dem Kopf nicken und die Lehre als beachtenswerte Weisheit preisen, aber er wird diese Weisheit im Leben nicht anwenden. Es gibt viele, die zustimmen, doch sie sind wie ein verdorrter Wald – fruchtlos und ohne Schatten. Nur Verwesung harrt ihrer. Derer, die verstehen, gibt es wenige, doch wie ein Schwamm saugen sie das kostbare Wissen in sich hinein und sind bereit, mit dem kostbaren Nass die Gräuel der Welt zu reinigen. Wer versteht, der kann nicht umhin, die Lehre zu befolgen; denn die Zweckmäßigkeit erkennend, nimmt er sie als Lösung des Lebens an. Verschwendet mit den Zustimmenden nicht viel Zeit. Mögen sie erst zeigen, dass sie den ersten Ruf befolgen.’ So wird über die zweckmäßige Haltung des Gesegneten gegenüber Neuankommenden berichtet. Es ziemt nicht, das Gefäß häufig in einen leeren Brunnen zu tauchen. Der Sämann wird den Samen nicht zu einem kahlen Felsen tragen. Wer zustimmt, wird die Segnungen bereitwillig annehmen, doch über das erste Hindernis erschreckt sein. Prüfet daher durch Hindernisse!