Man sagt, ein Yogi habe keine Wünsche und dennoch sei er erfüllt von Streben. Wünsche wirken nicht, sie erwecken Erwartungen, tatenlose Erwartung ist jedoch die Mutter der Trägheit. Dagegen führt die Antriebskraft des Strebens zur Aufwärtsbewegung des Geistes. Man sagt, ein Yogi kenne keine Liebe und dennoch sei er von Mitgefühl erfüllt. Für die Menschen ist Liebe auf eine Verbindung begrenzt. Dagegen ist Mitgefühl unbegrenzt, es ist ein Mitarbeiter der Wahrheit. Man sagt, ein Yogi verfüge über unerschöpfliche Kräfte und wie ein liebevoll arbeitender Gärtner pflegt er die Pflanzstätten im Garten seiner Möglichkeiten.