Agni Yoga, § 194

Ein Yogi sollte sich auf atmosphärische Bedingungen verstehen, um sie in der Tat nutzen zu können. So kann selbst ein unwissender Beobachter klar ersehen, dass elektrische Wellen einen üblichen Wirkungsverlauf wesentlich zu verändern vermögen. So werden auch magnetische Stürme und feuchte Niederschläge verschiedene psychische Ergebnisse zeitigen. Magnetische Wirbelwinde und alle elektrischen Erscheinungen sind Unsere Freunde, doch atmosphärische Niederschläge stören den Feuerstrom. Wir bedienen Uns einer mit Elektrizität geladenen Atmosphäre, um selbst einen unvorbereiteten Menschen mit der Nützlichkeit für ihn bisher ungeahnter Begriffe vertraut zu machen. Auch beim Austreten des Astralkörpers leisten die magnetischen Wellen Unterstützung. Daher benötigt ein Yogi Feinfühligkeit für alle nicht greifbaren Naturerscheinungen, und deshalb soll ein Yogi mit Prana in Berührung sein. Um das zu erwirken, sollte das Fenster nie geschlossen sein, ausgenommen, wenn die Feuchtigkeit sehr dicht ist. Nützlich sind ausgedehnte Wannenbäder oder das Baden in warmem Wasser ohne heftige Bewegungen. Heftige Bewegungen stören im allgemeinen die Schwingung der Aura, und Wir vermeiden sie. Ein schneller Rhythmus stört den Einklang mit der Atmosphäre nicht, aber krampfhafte Bewegungen verwunden die Aura gleich Nadeln. Viele Beobachtungen können den Aufbau der Zukunft erleichtern. Aber um dies zu bewirken, muss man erkennen, dass selbst Stechmücken die atmosphärischen Bedingungen besser kennen als die Menschen. Doch die Menschen meinen, ein Recht auf Unwissenheit zu haben, weil sie den Titel ‘Krone der Schöpfung’ tragen.

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