Wenn Agni Yoga ins Leben eingeführt werden soll, dann dürfen seine Überbringer sich äußerlich nicht vom Leben entfernen. Der Agni Yogi tritt im Leben unauffällig auf. Er bedarf keiner menschlichen Auszeichnungen. Er beobachtet, doch er duldet keine Auffälligkeit. Die Raumverbindung schließt die Pfeile der Aufmerksamkeit der Masse völlig aus, weil Evolution nicht von den Massen bewirkt wird. Selbst die individuelle Verbindung erfordert zuweilen Schutz vor gelegentlichen gierigen Pfeilen. Dies besagt nicht, dass es selbst der geringsten Abweichung vom Leben bedarf. Nur muss die Zweckmäßigkeit der umgebenden Dinge richtig bewertet werden. Ein Yogi beachtet ein scheinbares Missgeschick nicht, weil er die Ursache und Wirkung des Ereignisses erkennt. Die Menschen betrachten gewöhnlich die Wirkungen uralter sich fortsetzender Ursachen als zufällig. Wo die Menschen hochmütig vorbeigehen, nimmt ein Yogi echte Möglichkeiten wahr. Seid nicht erstaunt, wenn das Herz eines Yogis sich dem erbärmlichsten Hund zuwendet, wenn er in ihm den Keim der Hingabe wahrnimmt, oder wenn er plötzlich den bescheidensten Jungen als einen künftigen Mitarbeiter bezeichnet. Die Leute werden einen Yogi nicht länger für streng und kalt halten, wenn er unerwartet eine Tat von wahrer Liebe und Mitgefühl vollbringt. Allerdings kann die Absicht einer solchen Tat von den Zuschauern falsch beurteilt werden. Die Bezeichnung Schwindler wird einem Yogi zu Ehren gereichen, denn die Mehrheit verabscheut die Evolution. Wir sprechen von Menschheit und von Einzelpersönlichkeiten, doch das Herdentier steht dem Schöpfer nicht nahe.