Agni Yoga, § 18

Die Astrochemie bedarf der Erforschung der besten Einwirkungen auf die jeweiligen Organismen. Astrologie ist nichts anderes als die Berechnung der Astrochemie. Ein Mensch, der einem von Nikotin verseuchtem Haus ausgesetzt war, wird Giftteilchen aufnehmen. Gleicherweise wird ein Mensch, welcher einmal der Wirkung astrochemischer Strahlen ausgesetzt war, auf diese bestimmte Konstellation immer besonders stark reagieren. Man kann sogar einfach berechnen, wann man sich einer bestimmten Person am besten nähert. Sogenannte Sonnenflecken verstärken die astrochemischen Einwirkungen. Die Menschen klagen darüber, dass beim Auftreten von Sonnenflecken Unruhe in die Welt eintritt. Sogar diese schwachen Wahrnehmungen zwingen zu richtiger Schlussfolgerung. Denken wir doch an die häufigsten chemischen Reaktionen, dann ist es nicht schwer sich die Sättigung des Raumes mit den wirksamsten Verbindungen – den Metalloxyden – vorzustellen. Könnte man die evolutionäre Macht der Materie leichtfertig leugnen, während sich aus dem unbegrenzten Reservoir Strahlen von unermesslicher Stärke über unsere Köpfe ergießen?! Besonders feinfühlige Organismen können bestätigen, dass während der Kulminationsperiode von Sonnenflecken die Strahlen der Gestirne wegen ihrer Beschaffenheit für sie unerträglich sind. Auch beim Niedergehen großer Meteore kann ein Erbeben des Nervensystems empfunden werden. Bislang sind sich die Menschen ihrer Lage in diesem gigantischen Laboratorium nicht bewusst. Schon dieses Bewusstsein allein würde den menschlichen Organismus schützen. Anstatt ängstlicher Beobachtungen der Seismographen-Ausschläge würde die Aufmerksamkeit in die Weiten der Unbegrenztheit gerichtet, die so materiell wie das tägliche Essen und so majestätisch wie die Zahl der Sterne ist.

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