Das Feuer von Brahmavidya ist nur in den Augen wahrzunehmen. Das Wort enthält es nicht. Die Schrift kann es nicht enthalten, denn seine Flamme ist in jenem Gedanken enthalten, der in der körperlichen Hülle keinen Ausdruck findet. Nur der Spiegel des Auges strahlt die Funken des höchsten Gedankens aus. Solche Augen erkennen die Funken kosmischer Strahlen, welche die grobe Sicht einfach das Licht der Sonne nennt. Um mit bloßem Auge den kosmischen Strahl in Funken des Fohats zu zerlegen, ist das Feuer von Brahmavidya erforderlich. Das menschliche Wort ist machtlos im Ausdruck der Natur von Brahmavidya. Man vermag teilweise mit geistigem Sehen einzudringen und das Zerlegen des Strahles mit geschlossenen Augen zu schauen. Doch das Wachsen des Feuers von Brahmavidya verleiht die Fähigkeit, die die Strahlen zusammensetzenden Teile, die für einen mechanischen Apparat nicht wahrnehmbar sind, mit offenen Augen zu sehen. Diese Fähigkeit reicht bereits in den Bereich der Verbindung mit den fernen Welten. Sie kommt unerwartet wie jede Bewusstseinserleuchtung; ihre Entwicklung kann nicht erzwungen werden, doch sie zeigt sich in dem Augenblick, wo der Organismus die entsprechende Feinfühligkeit erlangt hat. Der Lehrer kann diese Möglichkeit nicht fördern, doch Er freut sich, wenn diese Sehkraft aus der Finsternis ins Licht gerückt wird. Der gleiche Prozess vollzieht sich mit den Tönen aus fernen Welten. Zuerst klingen sie unleugbar in den Tiefen des Bewusstseins, und dann fliegen sie unerwartet in das offene, frohlockende Ohr. Jene, denen Erleuchtung unbegreiflich ist, werden nicht verstehen, wovon Ich spreche.