Sagt ihm: ‘Es geziemt sich, selbst im größten Tumult und in Aufruhr die Ruhe des Geistes zu bewahren.’ Er wird erwidern: ‘Eure Wahrheit ist nicht neu. Warum soll ich die Ruhe bewahren, wenn mein Körper vor Anspannung erbebt?’ Antwortet ihm: ‘Dies ist das Gesetz der Vervollkommnung.’ Er wird erwidern: ‘Selbst das ist nicht neu. Worin bestehen die Vorteile der Vervollkommnung?’ Darauf werdet ihr antworten: ‘Das Bewahren von Ruhe führt zur Beherrschung der verschiedenen Zustände des Körpers.’ Ein Geist, der nicht bestrebt ist, sich zu entwickeln, gerät beim Körperwechsel in einen Gleichgültigkeitszustand und irrt umher, gequält von unbewussten Erinnerungen. Dabei versenken ihn die unbedeutenden Erinnerungen in einen Zustand ohne jeden Schimmer von Licht. Es ist wesentlich, während des Körperwechsels einen Zustand von Gleichgültigkeit zu vermeiden. Vervollkommnung im Streben wird während des Übergangs von Körper zu Körper Ruhe verleihen. Die Eigenschaft eines Archats wird jener erlangen, der den Strom des Bewusstseins nicht unterbricht und ständig in die Zukunft strebt. Sagt euren Zuhörern, dass man das ewige Amrita geistiger Vervollkommnung nur durch Erfahrung vorbereiten kann. Könnte jemand, der ein dringliches Experiment leitet, dabei einschlafen? So werden auch Wir, mit wachem Bewusstsein, die Leben zu einem unzerreißbaren Halsband vereinen. Manchem wird dieser Rat wie eine Abstraktion erscheinen; aber Wir kennen die ganze praktische Wirklichkeit der Vervollkommnung. Nun muss eine weitere Eigenschaft des Archaten erkannt werden. Man muss wissen, wie man durch gewisse Lebensperioden unbemerkt für die Augen anderer hindurch schreitet. Pfeile übermäßiger Aufmerksamkeit zerstören das purpurne Schutznetz. Dieses Experiment wird vielleicht bald auf einem Bildschirm gezeigt werden können. Wir zögern nicht, den bis vor kurzem unerfassten Begriff ‘Archat’ neben das wissenschaftliche Experiment zu stellen. So kann man eine Brücke zu den fernen Welten schlagen und dort Leben entdecken, wo eine Art Tod vermutet wird.