Agni Yoga, § 121

Ich bestätige und ihr solltet verstehen, dass das, was heute nicht möglich ist, morgen durchführbar sein kann. Der Lehrer offenbart auch Macht, um die Schönheit eurer Heldentat zu schützen. Das Unglück der Menschen liegt darin, dass sie die Inkarnationen sowie die komplizierten Bedingungen einer Heldentat nicht verstehen. Einsamkeit ist der beste Freund der Heldentat, doch manchmal sind Zeugen nötig, und dann sind die karmischen Gesetze besonders kompliziert. Der Lehrer kann den Hauptkanal der Tätigkeit weisen. Der Lehrer vermag bis zu einem gewissen Grad zu beschützen, doch der Reigen des Tanzes der Geister wird sich fortsetzen. Man sollte den Gedanken verstärken, wie man mit Wissen an die Dämonen herankommen kann. Sehet ihr einen Pförtner, werdet ihr euch nicht sonderlich mit seiner Psychologie befassen. Ebenso werdet ihr, wenn ihr einem verurteilten Menschen begegnet, nicht mit ihm über Kosmogonie sprechen. Auf der Erde müssen die Schätze oft abgestaubt werden. Und selbst auf dem Wege gibt es nicht wenige Dämonen. Wir können Uns an eine Reihe von Begegnungen mit furchtbaren Gesichtern in Unseren vergangenen Leben erinnern. Die Elemente sind mit der irdischen Heldentat eng verbunden. Die Elemente stehen auf beiden Seiten Wacht. Wenn Feuer mit Erde kämpft, können gewisse Naturerscheinungen beobachtet werden. Es können vorzeitige Erscheinungen erwartet werden. Die Erde ist die Hüterin des alten Denkens, doch Feuer ist der Ausbruch von Evolution. Welch unerhörten Kampf führen Wir beim Aufblitzen der Elemente! Die Unzerstörbarkeit der Ursubstanz verleiht dem Kampf Beständigkeit, und gleicherweise beflügelt das Wissen über die Unendlichkeit des Seins die Heldentat. Sagt: ‘Schwestern und Brüder, man kann unaufhörlich arbeiten; und Schwingen wachsen im Vorbeigleiten von Tagen und Nächten.’ Und den Ungläubigen sagt: ‘Ihr werdet Wärme empfinden, und die Erkenntnis des Lehrers wird euer Leben versüßen. Doch werfet keine Steine auf den Pfad.’ Im Kampf der Elemente ist jedes veraltete Bewusstsein eine Mauer gegen das Licht. Sagt: ‘Verwirrt das Gewebe nicht!’

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