Es ist bereits schwierig das Karmagesetz zu verstehen, aber noch schwieriger ist es, das eherne Gesetz der Wiederverkörperung zu begreifen, obgleich in den ältesten Schriften oftmals auf diesen Wechsel der Leben hingewiesen wurde. Oft teilen sich auch die Bewohner der Feinstofflichen Welt den Inkarnierten mit. Und oft erinnern sich Menschen an ihre früheren Leben. Ganze Zeitalter hindurch war die Reinkarnation anerkannt, erst in jüngster Zeit hat man sie vergessen, oder es wurde verboten daran zu glauben. Der Grund für diese Abkehr von der Wahrheit ist unbegreiflich. Manchmal entsteht der Anschein, die Weisen wollten die Aufmerksamkeit auf die Zukunft lenken, eine solche Weisheit wäre jedoch sehr einseitig. Man muss die Menschen zu unbegrenztem Wissen lenken. Man darf den Menschen Wissen unmöglich verwehren. Ebenso unmöglich darf man den Menschen das Recht auf Vervollkommnung absprechen. Man muss wissen und darauf aufmerksam machen, dass das Leben als Lehrmeister exakt zwischen Vergangenheit und Zukunft verläuft. Daher dürfen wir unsere Augen nicht vor dieser Wirklichkeit verschließen. Das Gesetz der Wiederverkörperung ist Gerechtigkeit. Das Geisteskorn ist unzerstörbar und besteht ewig. Unbegrenztheit verwirklicht Ewigkeit, jeder kann sich Unbegrenztheit vorstellen – daher kann auch jeder Ewigkeit verstehen. Erzählungen von Kindern über ihre vergangenen Leben sollen nicht abgewiesen werden. Besonders sie wissen, was sie erlebt haben. In heutiger Zeit erfolgt Wiederverkörperung oftmals sehr rasch. Viele Bewohner der Feinstofflichen Welt haben es eilig wiederzukehren, gerade darin äußert sich das Wachstum und die Beschleunigung der Evolution. An dieser Beschleunigung erkennt man auch die Wiederannäherung der Welten.