Das Kosmische Gesetz ist unerbittlich, aber gleichzeitig bemerken wir scheinbare Schwankungen desselben, wenn wir Karma nehmen: die Auswirkung von Karma kann ebenso geändert werden, wie in manchen Fällen die Zeitspanne der Wiederverkörperung verschieden sein kann – von einem Augenblick bis zu Jahrtausenden. Die Unwissenden werden darüber, dass solche Festigkeit gleichzeitig so veränderlich sein kann, verwirrt sein. Solche Unwissenheit wird nur vom Mangel an Fassungsvermögen zeugen. Die Menschen begreifen auch nicht, welche Energie als entscheidender Faktor dient. Im ganzen kosmischen Bereich ist der Gedanke der grundlegende Faktor; er kann Karma ändern, er kann Fristen festlegen, er öffnet Tore, und er kann sie schließen. Er lässt strahlende Schwingen aus den Schultern wachsen. Er kann an die Höhere Welt heranführen oder in den Abgrund stürzen. Die Auswirkung des Gesetzes beruht auf dem Gedanken. Die große Weisheit des Gedankens ist Schild und Schutz vor dem Chaos. Der Gedanke herrscht tatsächlich über das tobende Chaos. Wahrhaftig, das kosmische Gesetz ist unabänderlich, es wird jedoch vom Gedanken erleuchtet und ist deshalb zielführend. Allein Erkenntnis der Angemessenheit lehrt das fundamentale Gesetz begreifen. Erinnern wir uns daher immer an den schöpferischen Gedanken. AUM!