AUM, § 84

Das Feuer oder das Licht der Höheren Welt ist nicht eine gänzlich ungewöhnliche Erscheinung. Diese Funken dringen weit öfter als man denkt in die irdischen Schichten ein. Tatsächlich werden sie als elektrische Erscheinungen gedeutet. Ihre Substanz unterscheidet sich nicht wesentlich von dem, was man für gewöhnlich Elektrizität nennt, aber diese Sendungen entspringen der Gedankenenergie der Höheren Welt. Diese Feuer und Lichter blitzen nicht zufällig auf; in diesen Lichtsendungen hallen entweder Ermutigung, Warnung oder Bekräftigung wider. Die Menschen beklagen sich gewöhnlich, dass diese Boten unverhofft erscheinen. Inmitten der Alltagsarbeit kann plötzlich ein leuchtender Hinweis bemerkt werden. Vielleicht wird er Mut und Tatkraft einflößen und an die Höhere Welt erinnern, um das Mauerwerk des Bewusstseins mit einem weiteren starken Stein zu festigen. Wunderbar sind die Feuer und Lichter der Höheren Welt. Dort, wo es Gutes gibt, versengen sie nicht. Immer veranlassen sie uns, an die unsichtbare Herrlichkeit zu denken. Man sollte diese Brücken als den einzigen Pfad annehmen. Es ist furchtbar, das Licht zu fürchten, denn dann verwandelt sich das Feuer in eine verzehrende Flamme. Furcht ist nicht angebracht, und Entsetzen ist Selbstvernichtung.

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