Ihr kennt die Blitzesschnelle und die Plötzlichkeit der von oben gesandten Gedanken gut. Die Schwierigkeit, solche Gedanken zu behalten, beweist, wie sehr eine fremde Energie in den gewohnten Bewusstseinsstrom eindringt. Eine derartige Vergessenheit hängt nicht von der Qualität des Bewusstseins ab, sondern von einer völlig anderen Bedingung, die machtvolle Energien betrifft. Es muss beachtet werden, wie schwierig es ist, solche Sendungen im Gedächtnis zu behalten. Übliche Anstrengungen, sich zu erinnern, sind nutzlos; kann man sich an Sendungen erinnern, so geschieht das auf unerwartete Weise, das heißt durch Kontakt mit einer ähnlichen Energie. Die alte Weisheit lehrte, auf das dritte Auge zu drücken, um sich an solche Sendungen zu erinnern. Dieser Rat war sehr weise, denn wenn man einfach mit den Fingern auf die Nasenwurzel drückt, kann man bewirken, dass das Zentrum des dritten Auges den Gedankenstrahl zurückhält. Ebenso wisst ihr sehr wohl, dass der Zustand höchsten Samadhis für den irdischen Körper gefährlich ist. Die Kraft der höheren Energien darf nicht an gebrechliche Gefäße übermittelt werden; jedoch durch Überwindung des gewöhnlich disharmonischen Zustandes kann man die Gefahr der Berührung mit den höheren Schwingungen beträchtlich vermindern. Lasst uns erneut an die verschiedenen Mittel erinnern, mit denen man sich in einen erhabenen Zustand versetzen kann. Schon immer versuchten die Menschen, sich durch besondere Mittel vor der Gefahr der Berührung mit den Höheren Kräften abzuschirmen. Das beste Mittel aber ist das stete Nachdenken über die Höheren Kräfte. Auf diese Weise gewöhnt sich die psychische Energie an die Möglichkeit, auf Höhere Kräfte zu reagieren, und damit sie nicht erschüttert wird, wird die Nervensubstanz entsprechend gekräftigt. Natürlich kann sogar der beste Freund eine Erschütterung auslösen, wenn er unerwartet erscheint.