Beten kann man jederzeit, es gibt jedoch zwei Zeitpunkte der Strahlungsänderung, an denen die Hinwendung zur Höheren Welt besonders günstig ist – bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Zusätzlich ist es angebracht, die Höhere Welt vor dem Einschlafen anzurufen. Schlaf wird von der Wissenschaft nicht verstanden, die Vorstellung des Ausruhens ist zu einfach. Da vor jeder Tat eine geistige Handlung erfolgt, muss der Zustand des Schlafes besonders beachtet werden. Beinahe die Hälfte seines Lebens vertraut sich der Mensch der unsichtbaren Welt an. Vor dem Durchschreiten dieser heiligen Tore muss man sein Bewusstsein reinigen. Bereits der Gedanke an die Höhere Welt und an seine Beschützer erleuchtet das weggleitende Bewusstsein, es erfolgen keine unerwünschten Begegnungen und keine Angriffe. Diesen unüberwindbaren Panzer verleiht jedoch nur der herzliche Gedanke an die Höhere Welt. So lasst uns also all des Herrlichen und Nützlichen auf unseren langen Wegen bewusst sein.