AUM, § 591

Beim Abstieg in eine tiefe Höhle wird sich jeder mit einer Lampe mit hellem und gleichmäßig brennendem Licht versehen, er wird keine rauchende, funkensprühende Fackel benutzen. Ebenso verhält es sich mit der Eigenschaft der psychischen Energie. Die Funken von rauchendem, flackerndem Licht verbessern eine Lage nicht. Wie erlangt man jedoch ein gleichmäßig brennendes Licht? Nur durch ständige Meditation über die Grundenergie. Das unauslöschliche Licht wird wie ein lautloser Gedankenprozess im Rhythmus des Herzens gestärkt. Mögen die Einsiedler einerseits und die Gelehrten andrerseits das Licht des Herzens gleichermaßen auswerten. Die Leuchtkraft entspricht dem jeweiligen Grad der Anspannung. Lasst uns sehen, wie die Menschen diese Leuchtkraft oft beobachten; sie finden viele Ausreden, Verneinungen und verschämtes Schweigen, als wären sie schlechter als ein glühender Stummel! Die Menschen könnten oft an dem gewöhnlichsten Gegenstand eine Besonderheit erkennen, aber sie berauben sich selbst dieser Möglichkeiten. Könnten die Menschen nach dem Lesen von diesen Schriften die Offenbarungen ihrer eigenen psychischen Energie aufmerksamer beobachten, wäre dies schon als Erfolg zu bezeichnen.

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