Beachtet, dass der psychischen Energie vor ihrer Wirkung ein freier Augenblick gewährt werden muss. Man muss die irdischen Zügel locker lassen, um ihnen gleichsam die Möglichkeit zu geben, sich mit der Urquelle zu vereinen. Es ist falsch, die Energie sofort mit irdischen Sendungen zu bedrängen. Man sollte ihr durch Festigung der Verbindung mit der Höheren Welt den Weg ebnen. Man kann diese Verbindung durch keinen Befehl erlangen. Man kann einer Brieftaube nicht zu fliegen gebieten, man kann sie nur freilassen: sie weiß wohin sie fliegt. Ebenso muss die psychische Energie von dem fleischlichen Käfig befreit werden; es wird augenblicklich eine magnetische Verbindung hergestellt. Viele werden von Konzentration sprechen, aber dieser Zustand setzt Anspannung voraus; indes ist es nur notwendig, die Energie freizusetzen, worauf sie zu wirken beginnt. Für diese Freisetzung bedarf es geringer Zeit, dafür reicht eine knappe Sekunde. Lassen wir daher vor allem unseren Gefangenen frei. In Märchen wurde über dieses kraftvolle Unsichtbare viel erzählt.