AUM, § 439

Ein hässlicher Gedanke kann keine schöne Tat schaffen. Wenn Ich über Schönheit spreche, so denke Ich vor allem an die ganze Schönheit des Gedankens. Der Gedanke hat Gestalt, d. h., die Schönheit des Gedankens muss in jeder Hinsicht verstanden werden. Der Mensch darf um des Kosmos willen keine hässlichen Gedanken hegen. Ihr wisst, dass sich in der Feinstofflichen Welt hässliches anhäuft. Der Kampf in der Feinstofflichen Welt bringt sowohl Heldentat als auch hässliches Handeln zutage. Furchterregend sind die Zustände in der Feinstofflichen Welt, wenn der Raum mit schwarzen Geschossen vergiftet wird. Wenn irdische Explosionen das Firmament erschüttern, so sind die Wirkungen der feinstofflichsten Energien weit vernichtender! Die Menschen denken über diese Beziehungen des Irdischen zur Feinstofflichen Welt wenig nach; um in der irdischen Sprache zu sprechen – die Folgen der feinstofflichsten Energien übersteigen die irdischen Wirkungen tausendfach. Sie widerspiegeln sich tatsächlich in irdischen Empfindungen, aber viele Menschen deuten sie nur als schlechtes Wetter. Im besten Fall werden sie Sonnenflecken oder einer Ekliptik zugeschrieben, und mehr als dies wagt die Menschheit nicht zu vermuten.

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