AUM, § 37

Beten kann mit Magnetismus verglichen werden. Beten spannt das Herz an und zieht die besten Gedanken aus dem Raum herbei; wenngleich solche Gedanken aus der irdischen Sphäre noch nicht das Heil an sich sein mögen, so wirken sie dennoch heilsam. Die Anreicherung mit solchen Gedanken verleiht neue Kraft, so wie dies auch eine Begegnung mit Freunden tut. Freunde sollte man schätzen. Auch wenn man solchen Freunden zwar nicht begegnet, so sind sie dennoch mit uns. Der Raum ist erfüllt mit ihnen, man muss ihnen nur gute Gedanken entgegensenden. Beten hat eine anziehende Eigenschaft.

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