AUM, § 356

Unter den Beobachtungen über psychische Energie kann das Lebenspendel ein äußerst bemerkenswertes Experiment bieten. Diese Beobachtungen erfordern jedoch Energiebeherrschung. Es ist ungut, das Lebenspendel anzuwenden, solange die Energie nicht in Spannung versetzt wurde. Sogar ein starkes Energiepotential wird nutzlos sein, wenn keine natürliche Aufspeicherung vorhanden ist. Alle diese Experimente betreffen die feinstofflichen Energien und sind deshalb äußerst empfindsam. Der Beobachter selbst kann sich allmählich viele individuelle Einzelheiten aneignen. Man sollte nicht meinen, die Vielfalt solcher Einzelheiten wäre eine Gesetzesverletzung; im Gegenteil, sichtbare Ausnahmen bilden Verbindungen neuer Energieteilchen. Zwei Musiker werden aus ein und demselben Instrument verschiedene Akkorde herausholen: dabei ist es schwierig zu sagen, welcher der bessere Künstler ist. Jeder offenbart sein eigenes wertvolles Wesen. Bei Experimenten mit psychischer Energie ist es natürlich, sich an die Eigenart der Energie zu halten. Im Reichtum des Universums äußert sich jede Energie individuell. Daher werden die Forschungen umso beachtenswerter sein.

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