AUM, § 324

Gutes zu schaffen, sollte eine so natürliche Beschäftigung des Menschen sein, dass es sich erübrigt, dieses Ziel zu erwähnen. Der Mensch kann seine guten Taten nicht als etwas Außergewöhnliches hinstellen; denn sonst könnte man meinen, der allgemeine Zustand des Menschen sei böse und er schaffe nur gelegentlich etwas Gutes. Die Menschen haben im Laufe der Jahrtausende viele Irrtümer angehäuft. Sie begannen, das Gute mit dem Goldwert zu messen. Sie trugen Gold und Edelsteine in den Tempel und waren überzeugt davon, dass diese die besten Errungenschaften der Welt darstellten. Die Menschen haben sich falschen Vorstellungen über Schätze hingegeben, sie dachten zwar an die Legende vom Gold als Quelle des Bösen, stellten sie aber bald als Märchen hin. Die Menschheitsgeschichte weist wiederholt auf Auflehnungen gegen das Gold hin. Jeder große Lehrer lehnte sich gegen das Gold auf, die Menschen jedoch waren sogar bereit, jeden zu töten, der es wagte, sich gegen ihren geliebten Gott aufzulehnen. Fürwahr, Ich spreche nicht von einem Goldklumpen, sondern von dem Schrecken der ihn umgibt.

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