AUM, § 293

Würde man die räumlichen Aufspeicherungen in Städten untersuchen, so fände man unter den giftigen Substanzen etwas, das dem Imperil gleicht. Bei genauer Untersuchung dieses Giftes kann man feststellen, dass es vom Atem des Bösen ausgestoßenes Imperil ist. Zweifellos ist ein vom Bösen durchdrungener Atem Ursache schädlicher Wirkungen. So wie sich im menschlichen Körper infolge Gereiztheit Gifte ablagern und der Speichel giftig werden kann, so kann auch der Atem zum Giftträger werden. Man sollte untersuchen, wie viel Böses ausgeatmet wird und wie vielfältig die Aspekte des Bösen der neuen Giftzusammensetzungen ungeheurer Menschenmassen sind. Dies wird noch durch verschiedene Gerüche verderbender Nahrungsmittel und aller Arten von Abfällen, die in den Straßen der Großstädte herumliegen, verstärkt. Es ist höchste Zeit, für Reinlichkeit in den Hinterhöfen zu sorgen. Es bedarf nicht nur im äußeren Leben der Reinlichkeit, sondern der des Atems. Das von gereizten Menschen ausgeatmete Imperil wirkt wie Unrat oder giftiger Abfall. Den Menschen muss bewusst werden, dass bereits der geringste Unrat die ganze Umgebung verseucht! Der Unrat moralischer Zersetzung ist noch schlimmer als menschliche Ausscheidungen.

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