AUM, § 274

Sagt jemand, er habe alles in seiner Macht Stehende getan, so glaubt ihm nicht. Er entschuldigt sich, setzt sich aber gleichzeitig Grenzen. Meint jemand, er hätte alles ausgeschöpft, verliert er gerade dann den Schlüssel zur rettenden Pforte. Die Menschen lehnen aus Unwissenheit oder Trägheit oft die besten Lösungen ab. Wie oft sprachen Wir von der Unerschöpflichkeit der Herzenergie, aber der Mensch selbst kann sie verbergen und sich der besten Möglichkeiten berauben. Die Feststellung an sich, alle Kräfte ausgeschöpft zu haben, ist dünkelhaft. Ist es nicht Selbstmitleid, welches ihn zur Aufgabe treibt und ihn dazu bringt, sich in einer Lage die Hände in Unschuld zu waschen? Die Menschen bemitleiden sich oft selbst und versperren sich den Zutritt zu den Höheren Kräften. Sobald die Menschen die Wechselbeziehung der Energien erkennen, werden sie das Bollwerk ihrer Unbesiegbarkeit entdecken.

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