AUM, § 230

Ich rate immer dazu, verschiedene Beobachtungen zu notieren, daraus kann mit der Zeit eine wertvolle Chronik zusammengestellt werden. Solche Aufzeichnungen sind beim Studium der Evolutionsgeschichte sehr hilfreich. Ich will euch an ein Beispiel solch einer Aufzeichnung erinnern. Ein erfahrener Beobachter berichtet von seiner Begegnung mit einem maßgebenden Führer: ‘Im Gespräch bemerkte ich, dass mein Gesprächspartner vom Schlaf übermannt schien. Gleichzeitig war zu erkennen, wie sich eine trübe Wolke um ihn zeigte und herumschwebte. Es war wahrzunehmen, dass der feinstoffliche Körper meines Gesprächspartners fast ausgetreten war; jedoch er selbst war gelassen und schmiedete Pläne für seine bevorstehende Abreise. Nachdem er sich verabschiedet hatte, zog er einen Ring von seinem Finger und bat mich plötzlich, ihn als Erinnerung an ihn entgegenzunehmen. Drei Stunden danach wurde mein Freund von einem üblen Verschwörer getötet. Nun taucht die Frage auf, ob der feinstoffliche Körper die Vorbereitungen zum Mord erlebte und der Geist mir den Ring als Zeichen überreichte und warum dann nicht auch das Bewusstsein eine Warnung vor dem Anschlag gab? Offensichtlich haben wir es mit einem sehr komplizierten Gesetz der Höheren Weisheit zu tun.’ So schrieb es ein Beobachter in französischer Sprache nieder. Man kann sich an Begebenheiten erinnern, in denen Menschen durch ihre ‘Wunder’ Aufmerksamkeit erweckten, gleichsam aber die unmittelbare Zukunft nicht kannten. Man sollte mit den komplizierten Verflechtungen des Karmas sowie mit der Wahrnehmung im feinstofflichen Körper vertraut sein.

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