AUM, § 224

Es ist müßig zu glauben, psychische Behandlung hätte sich bereits erfolgreich durchgesetzt. Die Versuche, mittels Farblicht und Musik zu heilen, waren schwach und unzulänglich. Niemand befasste sich damit, die Übereinstimmung von Duft, Farbe und Ton zu studieren. Der Hauptfehler besteht jedoch darin, dass es kaum Ärzte gibt, welche die Übereinstimmung der Welten begreifen würden. Ohne Erkenntnis dieser Grundlagen kann man in die beschränkte materielle Ebene versinken, jedoch das Gebiet der psychischen Energie umfasst alle Ebenen. Sie kann nur in der ganzen Feinstofflichkeit erkannt werden. Daher kann der Arzt nicht über Besessenheit sprechen, wenn er selbst keine Vorstellung von der Feinstofflichen Welt hat! Der Arzt kann die Behandlung mittels Farblicht nicht verstehen, wenn er die Farbskala nicht zu unterscheiden vermag. Wer die gröbste Musik liebt, der kann keine verfeinerte Tonfolge erkennen; er kann keine Behandlung mit Düften verschreiben, wenn er sie selbst nicht zu unterscheiden vermag. Ich habe nicht die Absicht, die Ärzte herabzusetzen, sondern würde sie gern zur Errettung der Menschheit ausrüsten. Die Gifte haben viel zu sehr zugenommen. Viele Hilfsmittel wurden ausschließlich darauf ausgerichtet, die psychische Energie zunichte zu machen, und durch das Eindringen fremder Ströme ist nicht nur in den Städten, sondern auch in der freien Natur das Prana bereits zerstört. Indes muss die Menschheit verstehen, dass sie nicht das Recht hat, die Atmosphäre der Erde zu vergiften; die Menschheit ist für die Hygiene des Planeten verantwortlich. Man sollte die Ärzte bitten, den Beziehungen der Welten und der Verfeinerung ihrer eigenen Sinne mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Eine böse Person kann nicht über das Gute sprechen, und eine rohe Person kann nicht über Verfeinerung urteilen.

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