Jetzt noch einmal über Wirkungen. Vielleicht habt ihr von dem Experiment eines Chemikers gehört, der den Kampf gegen Einwirkungen demonstrierte. Er lud Freunde ein, um berühmte Schriftsteller zu hören; gleichzeitig präparierte er einige chemische Zusammensetzungen, die Lachen oder Weinen, Erregung oder Rührung hervorrufen konnten. Bei den gefühlvollsten Stellen der Vorlesung füllte der Chemiker den Raum mit einem gegensätzlich wirkenden Gas. So kam es, dass die Zuhörer bei einer Beerdigungsszene lachten, bei eher fröhliche Szenen weinten und bei der Beschreibung friedlicher Ereignisse sich kriegerisch verhielten. Auf diese Weise wurde nach einer Reihe von Experimenten deutlich, wie sehr Worte von etwas Unsichtbarem und Unhörbarem beherrscht wurden. Wenn sogar verhältnismäßig grobe Einwirkungen von Gasen die Aufnahme einer Rede und die von ihr geschaffenen Formen ins Gegenteil kehren können, wie weit stärker ist dann die Wirkung der psychischen Energie des Gedankens, der selbst Formen schafft? Auf diese Weise vollziehen sich im ganzen Leben sowohl grobe als auch erhabene Einflüsse. Es ist richtig, sowohl die finsterste Besessenheit als auch die höchste Inspiration zu kennen. Nennt sie, wie ihr wollt, doch es gibt solche Wirkungen.