AUM, § 176

Bei der Erforschung der Psyche hat man etwas Wesentliches vergessen – den Vergleich des Bewusstseins von unentwickelten Wilden mit dem geistiger Größen. Natürlich erfordert diese Aufgabe langwierige Beobachtungen. Der Unterschied zwischen solchen Bewusstseinen wird auffallend groß sein. Man wird nicht nur die Verschiedenartigkeit der Menschheit beurteilen, sondern auch auf das Bewusstsein des Tier- und Pflanzenreiches aufmerksam werden. Tiere haben ein wahrhaft entwickeltes Bewusstsein. Nicht nur dressierte Haustiere, sondern auch freie Wildtiere. Es ist nicht falsch, auch bei Pflanzen von einem Bewusstsein zu sprechen. Dass Pflanzen Nerven haben, ist bereits bekannt, darüber hinaus kann Lichtempfindlichkeit und die Anhänglichkeit an eine bestimmte Person festgestellt werden. Zuerst wirkt die menschliche psychische Energie anziehend, dann entsteht sogar eine Zuneigung zu einer bestimmten Person. Man kann beobachten, dass eine Pflanze, um einen geliebten Menschen zu erfreuen sogar außerhalb der Blütezeit blüht. Man könnte noch viele Details anführen, die in unmittelbaren Beobachtungen bereits festgestellt wurden. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Bewusstsein viel weiter hinab vorhanden ist, als man annimmt.

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