AUM, § 174

Die Menschheit verwischt den Unterschied der einzelnen Volksstämme, weshalb man mit besonderer Vorsicht über Volksstämme sprechen sollte. Sogar Stämme, die sich im Aussehen und der Sprache nach noch unterscheiden, werden nicht grundsätzlich und wesentlich voneinander getrennt. In herkömmlichen Bezeichnungen ist die Unterteilung deutlich, aber nicht was das Blut betrifft. Es vollzieht sich eine Vermengung, die beim Rassenwechsel charakteristisch ist. Daher scheint es sehr angebracht, über die Menschheit als Ganzes zu sprechen und nicht wie herkömmlich über Verzweigungen. Wichtig ist es, die Einhelligkeit der gegebenen Grundlagen zu beachten. Man sollte den individuellen Ausdruck des einzelnen nicht außeracht lassen, er wird nicht immer stammesbedingt sein. Die Geschichte jedes Staates zeigt auf, wie viele Wanderer sein Land durchschritten. Redliches Studium führt dazu, die Menschheit als Ganzes zu betrachten.

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