Die Menschen sprechen oft von Doppelgängern; es ist, als ob sie sich selbst sehen würden. Für diese Erscheinung gibt es viele Erklärungen; die Menschen vergessen meist die natürlichste, nämlich das Austreten des Astralkörpers. Der feinstoffliche Körper sondert sich öfter ab, als man denkt. Er kann sich verdichten, doch nicht jeder wird ihn sehen; um den feinstofflichen Körper zu sehen, bedarf es einer gewissen Hellsichtigkeit. Überdies kann sich der Mensch sowohl im Zustand der Schläfrigkeit als auch im Wachsein leicht sehen. Wenige beachten das Stadium der Schläfrigkeit, den Übergang vom Wachsein zum Schlaf, indessen treten gerade in diesem Zustand bemerkenswerte Erscheinungen auf. Der Mensch schenkt im gewöhnlichen Leben diesen Zeichen jedoch keine Beachtung; er lehnt das Lehrreiche seiner Empfindungen entweder vollkommen ab, oder er gelangt in eine künstliche Spannung, die unnatürlich ist. Daher ist es notwendig, nach Gleichgewicht bestrebt zu sein; wenn dies schwierig zu bewahren ist, dann sollte man wenigstens daran denken und sich bemühen.