AUM, § 12

Bei schöpferischer Tätigkeit, Forschung und bei Entdeckungen treten die psychische Energie und die Gedankenübertragung sehr stark in Erscheinung. Die Sendungen können aus dem menschlichen Bereich, der Feinstofflichen Welt, der Feurigen Welt oder schließlich aus den erhabenen Höchsten Sphären kommen. Meist ist die Stufe, von der sie kommen, nicht leicht zu erkennen. Dazu ist es notwendig, sich selbst und seine Umgebung genau zu beobachten. Nur durch aufmerksame Beobachtung wird es gelingen, bestimmte Zeichen zu erkennen. Gedanken aus dem irdischen Bereich werden vom Bewusstsein leicht aufgenommen, bösartige Gedanken können jedoch einen unangenehmen Nervenschock verursachen. Gedanken aus der Feinstofflichen Welt rufen Herzklopfen hervor und sind schwieriger aufzunehmen; sie können sogar Kopfschmerzen verursachen, als ob sie das Gehirn durchbohrten. Feurige Gedanken blitzen auf wie Sternschnuppen, und wenn ein Flug feuriger Boten die umgebende Atmosphäre entflammt, entsteht ein lauter Ton. Die Offenbarung feuriger Gedanken ist von Feuern begleitet und hemmt sogar den Strom gewohnten Denkens. Feurige Gedanken sind sehr flüchtig und werden leicht vergessen. Die selten erlangten leuchtenden Mitteilungen der Höheren Sphären sind jedoch wie Blitze: sie kommen unerwartet und dringen in das Herz ein. Nur außergewöhnliche Menschen halten diese Blitze aus. Es gibt viele Zeichen der Gedankensendungen, aber es ist besonders wichtig zu erkennen, dass es solche Übertragungen gibt.

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