Tränen und Speichel verändern ihre Zusammensetzung dem Geisteszustand gemäß. Auch jeder Atemzug ist seinem Chemismus nach verschieden. Wenn der gewöhnliche Atem wegen seiner Oberflächlichkeit nicht leicht zu erforschen ist, dann wird ein Seufzer, der ein Erbeben des Organismus hervorruft, sehr aufschlussreich sein. Man kann beobachten, dass ein tiefer Seufzer gleichsam einen inneren Krampf hervorruft. Solche Nervenzusammenziehungen weisen auf verstärkten Abfluss von psychischer Energie hin. Sie wird, abhängig vom Impuls, die Tätigkeit bestimmter Organe anregen, die dem Atem einen bestimmten Chemismus verleihen. Beim Aussprechen von AUM ergibt sich ein Atem, dessen Chemismus sehr segensreich sein wird.