AUM, § 100

Ein dreifach beschriebenes Pergament liefert ein Beispiel der Schichtungen von Zeichen der drei Welten. Stellen wir uns ein Pergament vor, auf das zuerst eine kosmogenetische Abhandlung geschrieben wurde, das nachher für ein Liebesgedicht Verwendung fand, und auf das schließlich die Rechnung für Stoffe und Felle notiert wurde. Es wird schwierig sein, durch die sichtbaren Marktzahlen die Herzensergüsse festzustellen und fast unmöglich, die Abhandlung über das Wichtigste zu entziffern. Verhält es sich nicht auch so mit den Hieroglyphen der drei Welten? Wie der erfahrene Gelehrte die schwierigsten Manuskripte zu lesen vermag, ebenso kann ein erleuchtetes Bewusstsein den Sinn der Inschriften der Höheren Welt verstehen. Verwenden wir nicht die verwirrenden Marktzahlen für die Gesetze des Universums.

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